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Bienchen kam im Oktober 2003 als Pflegehund aus der Ajucan Hundehilfe Mallorca zu uns. Als wir sie am Flughafen entgegen nahmen, bot uns ein Bild des Grauens, sie wog nur 1,9 kg und das bei einem Stockmaß von 40 cm. Noch am selben Abend musste sie für einige Tage in die Tierklinik, denn sonst hätte sie die Nacht nicht überlebt. Als wir Bienchen aus der Tierklinik abholten war uns klar, sie wird für immer bei uns bleiben. Mittlerweile ist sie zu einer sehr! Selbstbewussten Dame herangewachsen und ist in unserem Rudel der Chef.
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Reni, die wir liebevoll Oma nennen kam im Dezember 2003 aus Spanien nach Deutschland. Sie hatte dort einen festen Besitzer und wurde aber von diesem als sie Welpen bekam mit diesen zusammen in der Tötungsstation abgegeben. Die Ajucan Hundehilfe Mallorca kaufte die Hündin mit den Welpen der Tötungsstation ab und brachte sie nach Deutschland. Hier waren die Welpen natürlich schnell vermittelt, aber wer nimmt schon einen 10 Jahre alten Hund zu sich? Da wir schon immer einen Zweithund haben wollten, nahmen wir Oma zu uns. Sie dankte es uns von Anfang an mit einer aufopfernden Hingabe und Liebe.
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Fienchen hatte auch einen festen Besitzer in Spanien (sie kommt von der Gran Canaria Hundehilfe). Da ihre Besitzer schwer alkoholabhängig waren, wurde sie im Juli 2004 von der dortigen Polizei beschlagnahmt und in einer Tötungsstation abgegeben. Wer sich mit dem Tierschutz in Spanien auskennt, kann sich in etwa vorstellen, was für katastrophale Verhältnisse in ihrem zu Hause geherrscht haben müssen, dass die Polizei sie den Besitzern weg nahm. Wie auch die anderen beiden Hunde von uns hatte sie das Glück, das Tierschützer sie aus der Perrera ausgekauft haben. Fienchen kam hier in Deutschland zu uns in der Pflege. Sie war ein Hund, dessen Willen gebrochen war. Sie war so verängstigt, dass sie weder laufen, fressen oder spielen wollte. Gassi gehen war ein Fremdwort; man musste sie aus der Wohnung raus tragen und da wo man sie runter ließ, verrichtete sie ihr Geschäft. Es dauerte Monate bis sie Vertrauen zu Menschen fasste. Nun, solche Hunde sind sehr schwer vermittelbar uns so blieb dieses zarte Sensibelchen auch bei uns.
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Und dann kam Willi!!! Es sollten nie vier Hunde werden. Wir bekamen ihn im August 2005 zum Aufpäppeln, da er schwer Blasen-, und Nierenkrank war. Dieser kleine Kerl hat sich richtig in unser Herz geschlichen, dass er mal so groß werden würde, konnte man damals an Hand der Pfoten nur erahnen. Nun, es stellte sich heraus, dass er ein Neufundländer-, Labradormix ist. Mittlerweile ist er zu einem stattlichen Hund heran gewachsen und wiegt zur Zeit mit seinen 16 Monaten 55 kg. Mal sehen, was da noch auf uns zukommt.
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Oft werde ich von Leuten gefragt, warum ich Tiere aus dem Ausland habe, wo doch die Tierheime hier in Deutschland mit Hunden voll sitzen. Eine Kritik, die ich sehr häufig zu hören bekomme. Aber, werden bei uns hier in Deutschland von städtischen Hundefängern Hunde und Katzen auf den Strassen aufgegriffen, mit Netzen und Halsschlingen dann nach einer kurzen Galgenfrist im Tierasyl, der so genannten Perrera vergast? Natürlich gibt es bei uns in Deutschland auch genügend Probleme, aber das tagtäglich Hunde-, und Katzenfänger durch die Ortschaften fahren und ihre vierbeinige Beute nach einigen Tagen vergast, ertränkt, erschossen oder erhängt, ausgehungert oder vergiftet werden, gibt es bei uns nicht. Sollen wir zu- oder wegsehen, wenn Tiere weggeworfen oder gequält werden, nur weil es sich bei den Opfern um einen spanischen Hund oder um eine griechische Katze handelt???? Da wächst Europa zusammen und der Tierschutz soll an den nahezu abgeschafften Grenzen halt machen?
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